Energiedetektivinnen

 Energiespardetektive – was wurde umgesetzt

 

Im Rahmen unseres Klimaschutzprojekts  wurde eine „Forschergruppe“  unter  der Leitung von  Frau Martina Döcker als Energiespardetektive aktiv.

Nachdem das Schulhaus unter dem Aspekt der „Energiefresser“ unter die Lupe genommen worden war, setzten die Detektive nach und nach Zeichen für bewussten Energiekonsum:

So wurde in den Klassenzimmern die Raumtemperatur  um 1°C gesenkt und die Nachtleuchtzeit der Lampen mit Bewegungsmelder verkürzt. Die Helligkeit der Luxsensoren wurde reduziert, die Sensoren der Gangbeleuchtung neu eingestellt.

 

Weitere von den Energiedetektiven initiierte Maßnahmen waren

-          die Anbringung von Markierungen an den Lichtschaltern

-          die Aktivierung des Standby-Modus in den Informatikräumen

-          die Deaktivierung der Bewegungsautomatik bei den Jalousien

-           

Die Detektive führten in allen Klassen eine Informationskampagne  mit folgenden Schwerpunkten durch:

-          Stoßlüften statt Kippen der Fenster

-          Ausschalten der Smartboards bei  Nichtgebrauch

-          richtiges Vorbeigehen an der sich automatisch öffnenden Eingangstür (um eben dieses zu verhindern)

 

Unser Herr Schulwart Hermann Mayr hat sich bei der Umsetzung  dieser Punkte sehr engagiert und sich äußerst kooperativ gezeigt.

 

Als Abschluss ihrer Arbeit als Energiespardetektive initiierten sie einen Energiespar- und Umweltschutz-Wettbewerb. Johanna Lengauer und Julia Hartig, die in ihrer Freizeit einen Film über Treibhauseffekt und Klimaschutz erstellten, sind die  Gewinnerinnen dieses Wettbewerbs. 


EnergiedetektivInnen auf der Suche nach Energiefressern

 

Die SchülerInnen des Wahlpflichtfachs „Forschergeist“ befassten sich im Herbst mit den Ursachen und den Folgen des Klimawandels. Sie sammelten Informationen über Ursachen und Folgen des Treibhauseffekts. Die unterschiedlichen Formen der Energieerzeugung und der ständig steigende Energieverbrauch wurden dabei natürlich auch behandelt.

Unter dem Motto „die beste Energie ist eine nicht verbrauchte Energie“ machten sie sich im Schulhaus auf die Suche nach unnötig verbrauchter Energie. Dabei entdeckten sie einige „Energieräuber“.  Aufgrund von Unachtsamkeit der SchülerInnen, durch automatische Steuerungen und Regelungen wird in manchen Bereichen Energie verschwendet. Die DetektivInnen informierten darauf alle Schüler, wie sie zum Energiesparen beitragen können. Nach einem Gespräch mit unserem Schulwart wurden weitere Maßnahmen gesetzt. Einige Einsparungsmaßnahmen können nur vom Schulerhalter getätigt werden. Daher haben sie den Herrn Bürgermeister Scheuwimmer eingeladen und ihn im Rahmen einer Projektpräsentation darüber informiert.

Der nächste Schritt wird die Kostenberechnung einiger Energieverbraucher sein. Die notwendige Einschulung für die Verwendung der Strommessgeräte haben sie bereits erhlten.

EnergiedetektivInnen auf der Suche nach Energiefressern in der Schule

 

Unser Motto:

Energie, die nicht verbraucht wird, muss man gar nicht erst erzeugen und bezahlen

 

Gang durch das gesamte Schulgebäude

Es ist uns aufgefallen, dass …

Informatikräume:

Bildschirme waren eingeschaltet, obwohl niemand drinnen war

Klassenräume:

Bei 3 leeren Klassen waren Computer und Tafel eingeschaltet

In einer Klasse waren die Fenster gekippt

Lehrmittelzimmer:

Bewegungsmelder schaltet Licht bei Helligkeit ein und Lampen leuchteten nachher noch 20 Minuten

Licht auf den Gängen:

Brennt, obwohl es hell ist

Tür im Eingangsbereich:

Die innere Tür öffnet sich beim Vorbeigehen – auch wenn man nur vom Cluster zurück zum Essensbereich geht – viel kalte Luft strömt ein

Rollos:

Schließen und öffnen für kurze Zeitdauer – ist ja in kalten Monaten nicht notwendig

(da heizen sich die Räume durch die kurze Sonneneinstrahlung nicht so stark auf)

Licht im Eingangsbereich:

Bewegungsmelder schalten sehr viele Lampen ein – weniger würden auch ausreichen

WC:

Bewegungsmelder – Licht brennt sehr lange nach

Falsche Schaltung der Lampen in den Klassen:

Derzeit: Ein Schalter schaltet die vorderen Lampen ein – ein zweiter schaltet die hinteren Lampen

Sinnvoller wäre es: Die Lampen im Türbereich einschalten zu können. Durch die großen Fenster wird das Licht im Fensterbereich nicht so oft benötigt

Viele Warmwasserdurchlauferhitzer: PH, Küchen, …

Hoher Stromverbrauch

 

 

 

Wir setzten die nächsten Schritte

Schulwart um Hilfe gebeten  - war von unseren Vorschlägen begeistert

Er hat Folgendes erledigt:

Licht in Lehrmittelzimmer:

       Hr. Meyer hat Helligkeitsstufe eine Nachbrennzeit reduziert

Automatische Steuerung bei den Rollos: Hr. Meyer hat die automatische Steuerung ausgeschalten –

       gilt nur für die kalten Herbst- und Wintermonate

       Frühling und Sommer wird sie wieder eingeschaltet.

 

Schüler informiert wie sie in unserer Schule Energie sparen können

Pickerl auf den Schaltern der Rollos bzw. auf Lichtschalter – so muss nicht immer probiert werden, welcher Schalter welche Rollos betätigt

 

 

 

Das könnte noch gemacht werden – Mithilfe notwendig

Eingangstür:

       Hr. Meyer spricht mit Fa. Hammerschmid, ob der Sensor anders eingestellt werden kann

       Oder: Markierung auf dem Boden, der den Weg hinter den Säulen vorgibt

 

 

Licht auf den Gängen:

       Einstellung bei Helligkeitsmesser für Gangbereich: Elektroinstallationsfirma notwendig

Licht im Eingangsbereich:

       Check: wie viele leuchten wirklich – event. weniger Lampen – Elektroinstallationsfirma

       Notwendig Schaltung der Lampen in den Klassen

 

Event. Getränkeautomat:

       Kühlung um 1°C reduzieren – Detektive oder Schulwart oder Gemeinde

 

 

Das haben wir noch vor

Energieverbrauch messen: Tafel, Computer, Durchlauferhitzer, Getränkeautomat

Kosten für bestimmten Zeitraum berechnen